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Osteopathie
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Praxis für Osteopathie
Jan Fuhlendorf
Die Osteopathie versteht sich als Teil der wissenschaftlichen Medizin und ist geeignet für alle Altersgruppen. Behandelt werden akute und chronische Beschwerden, je nach Diagnose als Haupt- oder Begleittherapie. Abhängig vom Krankheitsbild kann Osteopathie auch vorbeugend angewendet werden.

Die Behandlungsbereiche der Osteopathie sind nicht vollständig aufzählbar, deshalb kann folgende Liste nur stichwortartig ein Bild geben, welche Beschwerden osteopatisch behandelt werden können:

Erkrankungen des Bewegungsapparates, Einschränkung der Beweglichkeit, Folgen von Operationen und Unfällen

Neurologische Störungen, Schlafstörungen, Kopf- schmerzen

Störungen der Verdauungsorgane

Erkrankungen oder Störungen bei Neugeborenen und Kindern, die während der Schwangerschaft, der Geburt oder danach entstanden sind.


Ein wichtiges Ziel einer osteopathischen Behandlung ist immer, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu nutzen.

Die Behandlung selbst erfolgt durch verschiedene Manuelle Techniken, sanften Blockadelösungen, Mobilisierungen, Muskelspannungs- techniken und subtilen Beinflussungen des Cranio-Sacralen Systems.


Viszerale Osteopathie:
innere Organe

Parietale Osteopathie:
Bewegungsapparat, Muskeln, Bindegewebe

Cranio-Sacrale Osteopathie:
Schädel, Wirbelsäule, Becken, Nervensystem


Die Behandlung ist keine reine Entspannungs- oder Lockerungs- maßnahme wie z.B. eine Massage. Nach der Behandlung braucht der Körper einige Tage oder Wochen, um sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen. Er versucht in dieser Zeit zu seiner physiologischen Funktionalität zurückzukehren.


Das Diagnose- und Therapieverfahren der Osteopathie wurde Ende des 19. Jahrhunderts in den USA von dem Arzt A. T. Still entwickelt.
Der Name, ursprünglich "Knochenleiden", eignet sich heute eigentlich nicht mehr in Bezug auf die Komplexität und die vielfältigen Anwendungsbereiche der osteopathischen Medizin.

In der modernen Osteopathie wird der Mensch als ganzheitlich funktionierendes System betrachtet. Alle Gewebearten, Organe, Nervenstrukturen, Flüssigkeiten, elektrische und chemische Prozesse stehen miteinander in Verbindung und arbeiten für die Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen zusammen.

Ein Fehler oder eine Erkrankung in nur einem dieser Bereiche führt zwangsläufig zu einer Beeinträchtigung des gesamtes Systems.


Für den Menschen ist so eine Störung häufig nicht wahrnehmbar, weil der Körper eine große Fähigkeit zur Kompensation, zum Ausgleich dieser Fehlfunktionen hat.

Gerade diese Fähigkeit ist aber auch der Schlüssel zum Auffinden und Behandeln einer Erkrankung, denn die Symptome eines Patienten zeigen oft nur, wo er nicht mehr in der Lage ist sich selbst zu helfen.

Das kann bedeuten, dass z.B. eine Erkrankung, Entzündung, Schmerz, ein Verlust an Beweglichkeit zuerst ein Zeichen dafür ist, dass dieser betreffende Körperteil belastet oder überlastet ist und nun darunter leidet.


Die eigentliche Ursache dafür kann nach dem Verständnis der Osteopathie an einer ganz anderen Stelle im Körper und in einem ganz anderen Körpersystem zu suchen sein.

Aus diesem Grund ist eine Untersuchung in der Osteopathie, die vornehmlich mit den Händen durchgeführt wird, sehr gründlich und umfangreich. Die Krankengeschichte, die Anamnese, wird sehr detailliert und oft weit in die Vergangenheit führend aufgenommen.

Jede Patientin, jeder Patient kommt mit ihrer / seiner eigenen Geschichte. Unfälle, Operationen, Vorerkrankungen, besondere Lebensumstände, soziale oder psychische Belastungen können die Kompensationsfähigkeit ermüden lassen, auch wenn sie oft schon viele Jahre zurückliegen.

Liegt keine akute Verletzung vor, deren Ursache bekannt ist, so sucht die Osteopathie nach dem Grund für den Verlust der Kompensation, löst Spannungen oder Blockaden und unterstützt den Körper bei der Aktivierung der Selbstheilungskräfte.